Wai-O-tapu – Geothermale Wunder

9 06 2011

Inmitten der Nordinsel, zwischen Rotorua und Taupo hat sich innerhalb der letzten 160.000 Jahre landschaftlich viel verändert. Vulkanausbrüche und Erdbeben haben dem Gebiet schon immer ein neues Gesicht verliehen. Einer der jüngeren Vulkanausbrüche liegt gerade einmal 125 Jahre zurück, bei dem der Mt. Tarawera nach seiner Eruption einen 5 KM langen Krater hinerlassen hat. 150 Menschen und eine beliebte Touristen Attraktion, die „pink and white terraces“ hat er dabei in seinen Bann gerissen. Wenn man durch diese Landschaft läuft und immer noch aktive Vulkane wie den „Rainbow Mountain“ besteigt, kann man sich nur schwer vorstellen, dass das wirklich alles von der Natur erschaffen und geformt wurde.

Es ist ein bisschen wie in einer anderen Welt. Feuerrotes Gestein, neongelbes Schwefelgestein oder orangene Mineralablagerunge erscheinen immer wieder zwischen Nebelschwaden und der grünen Natur. Auch das Wasser, in dem es kein Leben gibt, hat grüne, orangene, violette, gelbe, rote oder schwarze Farben.


Manche Eigenschaften des geothermalen Gebiets wurden durch Zufall entdeckt. Vor etwa 80 Jahren gab es dort ein Gefängnis. Die Gefangenen haben die heißen Quellen zum  waschen ihrer Kleidung genutzt. Versehentlich ließ ein Inhaftierter ein Stück Seife in ein Loch fallen. Die Folge war eine sprühende Fontäne, die bis zu 20 Meter in die Höhe ging. Vor schreck rannten die Gefangenen in den nahegelegenen Wald.

Derselbe Geysir wird nun einmal täglich für Zuschauer mit einer Packung Seifenpulver zum sprühen gebracht. Die größe der Fontäne hängt ganz davon ab, ob in der letzten Nacht maorische Kinder sich einen Spaß daraus gemacht haben und das Loch schon zum entladen gebracht haben.

Ich hätte es wohl auch extrem aufregend gefunden, was wohl passieren würde, wenn „versehentlich“ eine Packung Mentos, Backpulver, 5 Liter Cola oder sonstige Sachen in den Geysir gefallen wären.

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Shot of the week

26 03 2011

Spätsommer in Neuseeland.





Ein Wochenende im Strandhaus

22 03 2011

Mein letztes Wochenende war wieder einmal vollgepackt mit Aktivitäten:
Am Samstag morgen habe ich mich mit Dany und drei Freunden ins Auto gesetzt und ab gings in die Natur! Nach zwei Stunden Autofahrt kamen wir an der Schlucht „Waiohini Gorge“ an, wo wir ein gemütliches Picknick und einen Buschwalk gemacht haben.

Waiohini Gorge in den Wairarapas, nördlich von Wellington.


Ich bin immer auf der Suche um irgendwo hochzuklettern oder runterzuspringen.


Am frühen Abend sind wir eine halbe Stunde weiter nördlich nach Masterton zum Ballonfest gefahren. Keiner von uns wusste was man sich darunter vorstellen sollte, deshalb war unsere Vorfreude relativ groß. Letztendlich waren auf dem Festgelände ein Duzend bunter Heißluftballons die in der Nacht, im Takt zur Musik aufleuchteten. Die Stimmung war ziemlich cool. Viele Leute aus den umliegenden Käffern waren gekommen um sich das Schauspiel anzusehen. Es findet eigentlich jahrlich statt, wird aber oft wegen zu viel Wind oder Regen abgesagt. Es sah auch lustig aus wie die rießigen Ballongesichter im Wind hin und her schwankten als würden sie zur Musik tanzen. Losgeflogen sind sie leider nicht.

Weiter ging es dann an die Ostküste der Nordinsel, genauer gesagt nach Riversdale wo die Familie eine Freundin ein Strandhaus hat. Wir durften das Strandhaus für das komplette Wochenende benutzten und haben uns dort mit einigen Freudnen getroffen.
Unser Strandhaus für das Wochenende.

Am Sonntag bin ich bei den Klippen am Strand auf „Paua shell“ jagt gegangen: Paua shells (= essbare, handgroße Muscheln) sind außen mit einer dicken Kalkschicht  umgeben und haben innen einen blau/turkisenen Schimmer. Das Muschelfleisch gilt in weiten Teilen der Erde als Delikatesse und kostet rund 200 $ (~ 100 €) pro Kilogramm. Dabei ist der Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig und vom aussehen und anfühlen erinnert das Fleisch an die schlabbrigen Lippen eines Hundes. Die Muscheln sind deshalb so teuer weil sie nur an wenigen Orten zu finden sind und schwer zu jagen. Mit einem Messer geht man vorsichtig zwischen Muschel und Fels und versucht sie zusammen mit einer Hand wegzuhebeln, ehe sie sich an den Felsen saugt. Die Muschel ist ungefähr so groß wie eure Handlänge und hat eine unglaubliche Saugkraft.

Mehr oder weniger leckere Paua, zubereitet mit Limetten und Wein.

Zu unserer Grillparty gab es noch frisch geschlachtete Kuh die von einer Farm stammte, auf der eine Freundin von mir ein Au-pair Jahr macht.





Shot of the week

25 12 2010

Abenddämmerung über Wellington’s Skyline.





Tölpelkolonie

15 12 2010

Der Tölpel ist ein Meeresvogel, der schwimmen kann.

…auf dem Heimweg unserer Wanderung (letzter Wanderbericht) haben wir einen Halt am Cape Kidnapper gemacht um die Größte Tölpelkolonie der Welt zu bewundern. In den Sommermonaten versammeln sich bis zu 5000 der 1 Meter langen Vögel am Cape Kidnapper um ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Leider brüten die Vögel nicht direkt neben der nächsten Stadt, sodass wir gute zwei Stunden am Strand laufen mussten um einige von ihnen zu sehen. Als wir um die letzte Ausbuchtung der Küste gelaufen sind hätte das Szenario nicht besser sein können. Wo man hinsah saßen Tölpel auf den Klippen und haben ein Sonnenbad genossen. Ich konnte bis auf 50 cm an die Vögel rangehen, wodurch ich einige gute Aufnahmen machen konnte.






Mein erstes Auto!

6 12 2010


Bevor ich mein endgültiges Auto gefunden hatte, habe ich einige Testfahrten mit ähnlichen Kaliebern gehabt.

Vor ein paar Wochen hab ich mein erstes Auto gekauft. Nach wochenlanger Suche im Internet hab ich ein Super Angebot von einer Lehrer Kollegin bekommen. Das Auto hab ich zu einem Preis gekauft bei dem man in Deutschland erst gar nicht auf die Idee kommen würde nach einem Auto zu suchen, das dann auch noch fahren kann.