Neuseeland Diashow

12 09 2011

Ich bin Tom Hegen, 21 Jahre und das ist mein Neuseeland Blog.

Herzlich willkommen.

Es ist 1 Jahr her als ich aufgebrochen bin um die Erfahrung meines Lebens zu machen. 13 Monate Neuseeland. Zivildienst, Freunde, reisen, fotografieren, bloggen und spaß Leben haben. Das sind nur einige Eigenschaften die ich mit nach Hause genommen habe. Ich bin stolz darauf das ich so ein Jahr erleben durfte. Und ich hoffe das ich noch einige Möglichkeiten bekomme um noch mehr tolle Ecken der Welt zu sehen!

Auf meinem Blog findet ihr mein Jahr Neuseeland als Online Tagebuch. 104 Artikel in 365 Tagen. Fast jeder dritte Tag ein Artikel. Ihr findet jede Menge Insider Informationen rund um Neuseeland. Natürlich sind alle Erlebnisse bebildert.

Zur Einstimmung auf „Das wohl schönste Ende der Welt“ habe ich eine Diashow meiner Fotografien zusammengestellt.

Nehmt euch 27 Minuten eures Alltages um meine Eindrücke aus Neuseeland zu teilen.

– Schaltet unbedingt die HD Funktion ein,

– macht den Vollbild Modus an,

– steckt das Telefon aus

– und dreht die Lautsprecher auf.

New Zealand Landscape Photography Tom Hegen from Tom Hegen on Vimeo.

Those photos were shot during my overseas year in New Zealand. I have been in this beautiful country for one year working in a civil service programme. While traveling I developed my passion been in the nature and shooting some Landscape photos. I have seen some magnificent places while hiking, biking and driving. I used a Nikon D5000 with two different lenses. For more information about the photos, locations, technic and for sure, the beautiful country, feel free to contact me at Tom.Hegen@gmx.de

Wenn ihr aus irgend einem Grund das Video bei Vimeo in HD nicht abspielen könnt, schaut es auf YouTube an:

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New Zealand high country

23 08 2011

Ich bin auf meiner Durchreise durch Australien mittlerweile in Australien angekommen. Jetzt liegen noch 10 Tage und 1.500 KM vor uns bis wir wieder in Augschburg sind! (Haltet das schöne Wetter bei euch, ich freu mich auffn Ille! 🙂 )

Ich wollte euch noch einen kurzen Bericht und ein paar Fotos aus Neuseeland geben. Seitdem ich nicht mehr in Neuseeland bin lebe ich in meiner Foto Bibliothek und sortiere meine Fotos um alles noch mal revue passieren zu lassen. Ich hoffe ich kann euch noch mehr Fotos zeigen wenn ich dann wieder in Deutschland bin! Jetzt aber nach Neuseeland:

In der Mitte der Südinsel ist das McKanzie high Country. Kein Gebiet in Neuseeland ist so trocken und markant geprägt. Wenn man durch die Landschaft fährt sieht man nichts anderes außer Berge, Seen und Steppengras. Man fährt auf fast nur geraden Straßen, was aber auch besser ist weil die Konzentration fast nur abseits der Straße ist. Links sind die südlichen Alpen mit fast 4.000 Meter hohen Bergen. Davor sind Seen, Dämme und Flüsse in denen sich die Kulisse spiegelt. Und drum herum nur Steppengras. Ein absoluter Traum zum Autofahren und Fotografieren. Wir haben dort einige Tage verbracht um die Umgebung voll in uns aufzunehmen. Eine 120 Km lange Sackgassen Straße führt zum Mt. Cook, mit 3957 Metern dem höchsten Berg in Neuseeland. Edmund Hillary hat dieses Gebiet zum trainieren genützt um den Mount Everest zu besteigen. Wir haben dort ein paar kleinere Wanderungen gemacht um die Kilometer langen Gletscher, die von den Alpen in türkis blauen Seen enden, zu sehen. Ein unbedingtes Muss für alle die mal nach Neuseeland kommen!





Die Gletscher im Süden

10 08 2011

Ich konnte mich schon wieder seit längerer Zeit nicht mehr melden. Ich bekomm auf Reisen irgendwie nicht wirklich die Gelegenheit ins Internet zu gehen. Wenn müssen wir uns immer in McDonalds hocken und etwas kaufen um einen Internet Gutschein zu bekommen. Und so langsam hab ich die Softeise schon satt…

Naja, mittlerweile sind wir nach einer sehr stürmischen Überfahrt über die Cook Straight zwischen der Süd- und Nordinsel wieder zurückgekommen und bereits auf dem Weg nach Auckland wo letztendlich unser Flug am 12. August nach Australien gehen wird. Dort werden wir dann noch für drei Wochen herumreisen und dann heißt’s “I’m coming home, I’m coming home, tell the world I’m coming home…“

Jetzt möchte ich euch aber erst nochmals ein paar Fotos von den Gletschern auf der Südinsel zeigen. An der Westküste der Südinsel gibt es zwei sehr berühmte Gletscher. Den „Franz Josef-“ und den „Fox – Glacier“. Die beiden Gletscher sind die einzigen der Welt, die bis in den Regenwald reinreichen. Vor ein paar hundert Jahren haben gingen sie sogar fast bis zum Meer. Jetzt sind sie 10 KM von der Küste entfährt. Das ist ein Grund für ihre Berühmtheit, der andere ist die leichte Zugänglichkeit. Der State Highway führt fast direkt an der Gletscherzunge vorbei und jeder kann hinlaufen. Einige Firmen haben das Recht, geführte Gletscherwanderungen auf dem Eis zu machen. Die Wanderungen auf dem Eis sind echt unglaublich und erst wenn man über ein paar Gletscherspalten gelaufen ist und die Haushohen Eisbrocken gesehen hat wird einem bewusst wie massiv das ganze ist. Leider kommt das auffm Foto nicht so gut raus. Ich war mit meiner Mam auf dem Fox Glacier, dessen Ursprung 13 KM entlang der Gletscherzunge ist. Der Schnee kommt von den zwei höchsten Bergen in Neuseeland. Mt Cook und Mt Tasmand und wird über einige Jahre unter gewaltigem Druck zu Eis gepresst.

Ich musste echt an meine Realschulzeit zurückdenken als wir die Gletscher im Atlas studiert haben. Gletscher -Zunge, -Muräne, -Tal, -Fluss, alles konnte man genau wieder erkennen.

Gletscher Terminal und Gletscherfluss vom Franz Josef Gletscher.

Fox Glacier

Franz Josef Gletscher reflektiert sich in „Peter’s Punchpool“

Der Fox Gletscher ist umgeben vom ältesten Regenwald in Neuseeland.





Südinsel Westküste & Reiseupdate

25 07 2011

Jetzt konnte ich mich schon länger nicht mehr auf meinem Blog melden und schreiben was so passiert ist. Die erste Woche meines letzten Trips af der Südinsel ist bereits rum. Erst hatten wir ein bisschen Angst auf die Südinsel zu gehen weil dort gerade Winter ist und Winter bedeutet Regenzeit in Neuseeland. „Besonders an der Westküste – eines der regenreichsten Gebiete in Neuseeland – soll es besonders schlimm sein.“ Nach 7 Tagen Westküste können wir was komplett anderes sagen! Wir hatten keinen tropfen Regen und überwiegend Sonnenschein. Die ersten Nächte haben wir noch in unserem 2-Türer Auto geschlafen, was ordentlich Zeit, gedult und Stapelfähigkeiten braucht um ein „Bett“ herzurichten. Mittlerweile schlafen wir in „Backpacker“ Hosteln da unsere letzte Nacht im Auto unmenschlich kalt war. Wir waren zwar mit Decken, Schlafsäcken, Mützen und Schaal eingepackt aber wenn sogar das Kondenswasser an der Innenseite der Scheibe gefriert wird’s echt ungemütlich. Jetzt sind wir von der Westküste weggefahren und in den neuseeländischen Alpen angekommen. Gestern wurden wir in Queenstown mit Schnee überrascht. Es hat zwar nur bissl gepudert aber hier freaken alle total out. Es gibt zum Beispiel keine Winterreifen, kaum Räumfahrzeuge oder Streugut. Deshalb werden die Autobahnen nicht einfach wir normal gestreut oder frei geräumt sonder komplett gesperrt. Seit zwei Tagen sitzen wir in dem Skiort fest und warten auf besseres Wetter. Gestern haben wir versucht in eine andere Stadt zu kommen. Nach 5 KM lag schon das erste Auto im Starssengraben. Wir wollten umdrehen um zu sehen ob alle gut ist und sind dabei selbst ins schlittern gekommen. Zum Glück nicht bis in den Straßengraben. Wir konnten wieder umdrehen um nach Queenstown zurückzufahren. Heute haben wir uns nach stundenlanger Suche Schneeketten erstanden! Die Straßen sind auch wieder geöffnet worden und morgen wollen wir noch mal versuchen weiter zu kommen!

Ich halte euch auf dem Laufenden…

Die Westküste ist eines der rauesten Gebiete Neuseelands. Hier trifft das Meer und Land auf dramatische Weise aufeinander.

An der Westküste der Südinsel.

Der älteste Regenwald an Neuseeland an der Westküste.

„Lake Matheson“ – Spiegelsee. Einer meiner Lieblingsplätze in Neuseeland (Bericht wird folgen 😉 )

Blick vom „Mt Iron“ auf die neuseeländischen Alpen.

So vertreiben wir uns die Zeit bis die Straßen wieder geöffnet werden.





Milford Sound

14 07 2011

Der Milford Sound liegt in mitten des Fjordland Nationalpark. Es handelt sich um einen 15 KM langen Fjord, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ausgeschrieben wurde. Hier trifft Meer und Land auf dramatische Art aufeinander. Fast senkrecht ragen die bis zu 1200m hohen Felsen aus dem Meer in die Höhe. Der Milford Sound ist einer der wichtigsten Touristenattraktionen in Neuseeland und wird auch öfter als das achte Weltwunder beschrieben. Schon allein die 120KM lange Straße zum Milford Sound ist ihre Fahrt wert. Sie zählt zu den schönsten Straßen der Welt. Im Milford dreht sich alles um zwei Elemente: Wasser und Erde. Es ist auch eines der regenreichsten Gebiete der Welt. Nach besonders regnerischen Tagen stürzen von überall Wasserfälle die Steilen Klippen in das Meer hinunter. Andere Wasserfälle sind so hoch das das herabstürzende Wasser nur noch als Staub unten ankommt. Definitiv gehört dieser Ort zu meinen Favoriten und ich werde ihn mir auf dem Südinsel Trip während den nächsten Wochen noch mal ansehen.





Castle point Leuchtturm

19 06 2011

Leuchttürme gibt es an jeder Ecke in Neuseeland. Die meisten erfüllen wohl lediglich ihren Zweck als Wegweiser für die Schifffahrt. Ein paar markieren geografische Extrempunkte wie Cape Reinga als nördlichster Punkt der Nordinsel oder der Leuchtturm am East Cape, der als der östlichste der Welt gilt. Aber keiner ist so schön wie der Leuchtturm am Castlepoint in der Wairarapa Area: vorgelagert auf einem steilen Klippenvorsprung, der die Bucht markiert steht der weise, schlanke Leuchtturm zwischen den Felsen. Auch wenn es nur ein Leuchtturm ist und die Gegend außer einer 152 Meter hohen Klippe und ein paar Stränden nicht viel zu bieten hat, gehört es zu meinen Lieblingsplätzen in Neuseeland. Im Sommer war ich hier schon auf dem Music-camp mit meinen Schülern vom Onslow College.

Diesmal bin ich mit ein paar Freunden früh vor Sonnenaufgang losgefahren um am Leuchtturm die aufgehende Sonne anzusehen. Die Straße zu Castlepoint führt durch Unmengen von Hügeln die entweder mit dichtem Gras oder mit Beachforest bewachsen sind. Nach einer Stunde fahrt durchs NICHTS kann man wohl mal wieder sagen, man ist am Ende der Welt angekommen.

Ein paar Holzstufen führen zum Leuchtturm, dann weiter auf einen Felsen auf dem man einen tollen Ausblick über das verschlafenen Örtchen hat. Außer einem Angler und uns ist noch keiner da. Die Wolken und das Licht ändern sich in jeder Minute, in der die Sonne vor dem aufgehen ist. Dann kommt die Sonne und die gesamte Umgebung nimmt wieder eine andere Stimmung an.





Putangirua Pinnacle Rocks

1 06 2011

Vor ein paar Wochen waren wir am südlichsten Punkt der Nordinsel. Es ging einige Kilometer an einer verlassenen Küstenstraße entlang. Die dünn besiedelte Gegend wird von ein paar Maori’s und Fischern besiedelt. Es gibt genau eine Straße die als Verbindung der kleinen Dörfer an der Küste zum nächst größeren Dorf (das selbst nur ein paar hundert Menschen zählt) dient. Die Straßenverhältnisse erinnern an Zustände aus einem Entwicklungsland:

Auf dem Foto sieht man die Straße, die gerade so in eine Felswand reingeschnitten wurde und an machen Stellen kriminell eng ist. Ein paar hundert Meter weiter vorne hört der Teer einfach auf und es beginnt ein Schotter-Weg, der entweder so ausgefahren ist das man meint man fahre mit einem Traktor auf einem Feldweg oder er ist mit einer 7 cm Kiesschicht bedeckt, sodass man in jeder Kurve entweder total einsinkt oder der Wagen ausbricht.

Nach einer spektakulären Fahrt entlang der Küste ging es zu Fuß weiter. Eine knappe Stunde sind wir durch ein fast trockenes Flussbett gewandert um die Putangirua Pinnacle Rocks zu erreichen. Ein faszinierender Anblick wenn man dazwischen durchläuft. Die bis zu 50m hohen, grauen und weichen Felstürme wurden von Wind und Regen geformt. Manche sind so dünn und hoch das man Angst haben muss beim nächsten Windstoß von einem Turm erschlagen zu werden. Ich frag mich ob das Hinweisschild „Watch out for falling Rocks“ ironisch gemeint war. Die Pinnacle Rocks waren übrigens auch Teil des Filmsets für Herr der Ringe.