Schafscher-Wettbewerb

8 03 2011

Ein Scherer braucht für ein Schaf ca. 50 Sekunden.

Auf einen neuseeländischen Einwohner kommen geschätzte 10 Schafe. Das macht bei 4.100.000 Einwohnern mehr als 40 Mio. Schafe. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich das sich in Neuseeland nicht alles, aber viel ums Schaf dreht. Am Wochenende waren wir auf einem internationalem Schafscher-Wettbewerb, bei dem sich die Größen der Szene messen.

Erstaunlich. Mit einer bestimmten Klammertechnik wird das Schaf so gehalten, das es nicht zappeln kann.

Immer sechs gestandene Männer liefern sich einen harten Kampf im Schaf – schnell – scheren. Die Kunst dabei ist so viel Fell wie möglich vom Schaf wegzubekommen aber das Tier dabei nicht zu verletzten. Und das geht ziemlich schnell weil die elektrischen Rasierklingen keine Schutzvorrichtung haben. Gewinner ist der, der die 15 Schafe in schnellster Zeit und mit möglichst wenig Strafpunkten geschoren hat.

Weit außerhalb von jeglicher großen Stadt ist die Farm

Nach dem Fest konnten wir bei einer Freundin schlafen, die das Haus bei dem sie AuPair macht, für sich alleine hatte. Ok, die drei Kinder waren auch noch da. Ein riessen großes Gelände – und ich mein wirklich groß, die Neuseeländer haben Platz – nennt die Familie ihr eignen. Sie leben auf einer Lifestock Farm, was bedeutet es aussieht und zugeht wie auf einer Farm, die Eltern aber ganz normal zum arbeiten gehen. Im sehr Geschmackvoll eingerichteten Haus haben wir zusammen Spätzle (!) (Deutschland, bzw. Mama, ich vermiss deine Kässpätzle) gekocht und uns den regnerischen Sontag mit Eis, Film und ratschen gemütlich gemacht.

Marie hat die Röstzwiebeln angebraten und Dany die Spätzle gehobelt. (Ich hab auch mitgeholfen, von mir gibt es aber kein Beweisfoto, einer muss ja immer an der Kamera stehen… ehrlich).

Ich mein ich hab beim Essen mitgeholfen. 😛 Nach sieben Monaten bayerische Küche. Ihr könnt euch ja vorstellen wie mein Hunger nicht aufhören wollte.

Der Hühnerstall. Die drei Kinder haben auf der Farm das perfekte Spielparadies. Mit Huhn, Katz, Hund, Kuh und Schaf wird’s denen wohl nicht so schnell langweilig.

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